Besonderen Fokus legten wir dabei auf das richtige Lüften und Heizen. Auch die Helligkeit der Lampen spielte in unseren Erklärungen eine große Rolle, da man durch eine passende, nicht zu große Helligkeit besser und konzentrierter Arbeiten kann. Mit dem Lüftungsmodell (siehe Foto) veranschaulichten wir den Kindern den Unterschied, ob man die Fenster „auf Kipp stellt“ oder ganz aufmacht. Sie sahen ganz deutlich, wie der Rauch im Modell sich bei erstem gar nicht veränderte und bei der Querlüftung durch den Raum zirkulierte und weniger wurde. Nur so wird die Luft im Raum ganz ausgetauscht und der CO2-Gehalt sinkt.
Nach dieser kurzen Theorieeinheit ging es in Kleingruppen weiter. Die Kinder überprüften, ob die gerade besprochenen Dinge in der Schule eingehalten werden. Dafür haben sie die Temperatur und die Helligkeit in Räumen gemessen. Ein besonderes Highlight war die Messung, wie viel Wasser aus einem Wasserhahn kommt. Dafür wurde geschaut, wie schnell sich ein Messbecher mit Wasser füllte. Dabei ist den Kindern aufgefallen, dass aus allen Wasserhähnen mehr Wasser fließt, als fürs Händewaschen notwendig ist.
Bei der Besprechung der Messergebnisse erkannten die Kinder, das die Schule beim Energiesparen bereits sehr Vieles richtig macht, aber dennoch Verbesserungspotential besteht.
Zum Abschluss beantworteten wir den Schüler*innen ihre Fragen rund um den Klimaschutz. Zusätzlich gaben wir ihnen Ideen, mit denen wir das Klima schützen, die sie einfach umsetzen können. Man kann beispielsweise mehr Fahrrad fahren und regionale Produkte kaufen.
Insgesamt war es ein sehr produktiver Vormittag und es hat sowohl uns als auch den Kindern viel Spaß gemacht.
