Direkt nach der Zeugnisvergabe am Freitag, dem 06.02.2026 ging es für uns los:
38 Schüler*innen aus EF und Q1 sowie 6 Lehrkräfte machten sich mit guter Laune und Musik auf den Weg nach St. Johann im Pongau im Salzburger Land zur diesjährigen Skifreizeit.
Schon auf der Hinfahrt wurden wir nach Skifahrvermögen in verschiedene Gruppen eingeteilt, damit wir am nächsten Morgen direkt loslegen konnten.
Zudem wurde ein besonderes „Etwas“ eingeweiht: Eine gelbe Warnweste mit der Aufschrift „Für ein gutes Klima in Werther“.
Diese Weste hat in den kommenden Tagen für viele Lacher gesorgt. Wenn jemand z.B. von der Piste abkam, etwas vergessen oder eine kleine Kollision hatte, so musste dieser „Depp des Tages“ die Weste gut sichtbar über dem Skioutfit tragen.
Unsere Vorfreude hielt trotz langen Staus und eines überfüllten McDonald‘s an, bis wir kurz vor Mitternacht im Ferienhaus Waldhof ankamen.
Unser erster Tag startete direkt um 7:30 Uhr mit einem Frühstück und der darauffolgenden kurzen Fahrt nach Alpendorf ins Snow Space Salzburg.
Das Skigebiet bot für jedes Niveau etwas - von einem breiten „Anfängerhügel“ über blaue Abfahrten, bis zu anspruchsvolleren roten und sogar schwarzen Pisten für Fortgeschrittene war alles dabei.
In unseren eingeteilten Gruppen erkundeten wir mit Hr. Horstmann, Hr. Kampmann und Hr. Ridder die Pisten und auch die Anfänger, die zuvor teilweise noch nie auf Skiern standen, machten mit Hr. Urhahne, Fr. Görner und Fr. Diekmann große Fortschritte, sodass manche von ihnen am Ende des Tages sogar die Talabfahrt meisterten!
Das lag bestimmt auch an den unzähligen Übungen zur Verbesserung des alpinen Fahrverhaltens, die von den Lehrkräften angeleitet wurden.
Am Sonntag fuhren wir etwa eine Stunde ins Skigebiet rund um das idyllisch am Ende eines Tals gelegene Zauchensee. Dort war sehr viel los, aber es gab auch viele neue Pisten zu entdecken. Damit wirklich jede und jeder auf seinem passenden Niveau fahren konnte, wurden die Gruppen erneut angepasst und auch die begleitenden Lehrkräfte wechselten zwischendurch die Gruppen.
Auch am Montag besuchten wir dieses Skigebiet.
Am Vormittag trainierten wir erneut in unseren Gruppen, wodurch am Nachmittag das Buddy-System zum Einsatz kam: Erfahrene Skifahrer*innen unterstützten Anfänger*innen, sodass mindestens Dreiergruppen gemeinsam und selbstständig die Pisten erkunden konnten.
Am Dienstag waren wir noch einmal in Alpendorf unterwegs.
Dank des Buddy-Systems durften wir den ganzen Tag eigenständig in einem vorab definierten Gebiet in kleinen Gruppen fahren. Viele nutzen die Gelegenheit, um noch einmal alles Gelernte anzuwenden und man merkte deutlich, wie sicherer und selbstbewusster alle auf Skiern geworden sind! Viele wagten sich nun auch an schwierigere Pisten, die sie zu Beginn der Fahrt noch gemieden hatten.
An unserem letzten Nachmittag galt es, eine zusätzliche sportliche Herausforderung zu meistern: Da sich unser Busfahrer für die lange Rückfahrt ausruhen musste, nahmen wir den Skibus zurück und mussten auf den bislang gewohnten Komfort bis direkt vors Haus gefahren zu werden, verzichten und den Berg bis zur Jugendherberge in unserer Skiausrüstung, mit Skischuhen, Skiern und Skistöcken in der Hand hinauflaufen.
Noch am gleichen Abend traten wir die Heimreise an.
Diese verlief ohne viel Stau. Allerdings kam es unterwegs zu einem Wildunfall, weshalb wir etwa eine Stunde auf die Polizei warten mussten. Glücklicherweise ist nichts Ernsteres passiert.
Am Mittwochmorgen um 06:00 Uhr kamen wir schließlich übermüdet und wohlbehalten wieder am ZOB Werther an und konnten den Tag zum Ausruhen und Auspacken nutzen.
Mit dieser Skifreizeit hatten wir alle eine wunderbare Zeit mit viel Spaß, sportlichen Erfolgen und unvergesslichen Skimomenten – nicht zuletzt dank unserer gelben Warnweste ;)
Diese Freizeit wird bei uns definitiv lange in guter Erinnerung bleiben!

