Talente entdecken & Fördern

Darf’s auch etwas mehr sein? - Akademien

Für Schülerinnen und Schüler, deren Wissenshunger und Lerneifer mit den allgemeinen Unterrichts-inhalten nicht wirklich gestillt werden kann, gibt es natürlich auch Angebote, die deren Bedürfnissen und Interessenlagen entsprechen und damit ein weiteres Element der individuellen Förderung am EGW bilden. Konkret handelt es sich hierbei um Teilnahmemöglichkeiten an unterschiedlichen Akademien (z.B. Regionalakademie OWL, Deutsche Schülerakademie, Juniorakademie, Mathe: SAM-OWL, Studieren ab 15, …), die mehrtägige Workshops und Projekte zu vielfältigen Themen durchführen und begabte und interessierte Kinder und Jugendliche in neue, ungewohnte und spannende Welten begleiten. Da geht es dann schon einmal um den „Reiseführer Gehirn: Per Anhalter durch die grauen Zellen“, oder „Das Internet als verlängerter Arm des Militärs“, oder um die Frage „Was ist Gerechtigkeit?“, oder um „Musikgeschichte hören lernen“.

Das EGW erhält die sich jährlich ändernden Angebote u.a. von der Bezirksregierung oder auch von Stiftungen des Landes NRW. Nach Rücksprache mit interessierten Schülerinnen und Schülern sowie deren Fachlehrer(n) erfolgt eine Empfehlung durch die Schule.

Zurzeit ist Cornelia Renneker Ansprechpartnerin am EGW für den Bereich Akademien.

Das Drehtürmodell Latein-Französisch

Das EGW bietet seit einigen Jahren für besonders sprachbegabte SuS die Möglichkeit, mit Beginn der neueinsetzenden Fremdsprache in J6 (bald J7) Latein und Französisch gleichzeitig zu belegen.

Die SuS besuchen dann jeweils ca. die Hälfte der Stunden pro Woche in Latein bzw. Französisch, wobei die Stunden parallel liegen. Den weiteren Stoff erarbeiten sich die SuS selbstständig. Dazu wählen sie in jedem Fach einen Lernpartner, der sie zeitnah über die verpassten Unterrichtsinhalte informiert.

Die SuS nehmen an allen Tests und Klassenarbeiten in beiden Fächern teil und werden in beiden Fächern benotet. Versetzungsrelevant ist allerdings nur ein Fach, das zu Beginn der J6 (J7) festgelegt wird.

Wenn die SuS bis zum Ende der Sekundarstufe I beide Sprachen belegen, haben sie die Möglichkeit, beide Sprachen auch vollwertig in der Oberstufe fortzuführen und z.B. das Latinum zu erwerben.